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dörhöfer-plock und becker

Intensive Intervalltherapie

Konzept zur Stotterintensivtherapie bei Erwachsenen

Das Konzept:

Methode nach Van Riper

Das Ziel:
  1. Faktoren zum Sprechen und Stottern identifizieren, Stotterhäufigkeit und den Schweregrad des Stotterns reduzieren;
  2. Desensibilisieren: Angst vorm Stottern abbauen und Selbstbewußtsein in Sprechsituationen aufbauen;
  3. Modifizieren: Anspannung bei Symptomen erkennen, und verflüssigen, Aspekte der Kommunikation kennenlernen und trainierenm Sprechakt mindern;
  4. Stabilisieren: Aspekte aus allen Phasen in unterschiedlichen Sprech- und Lebenssituationen einsetzen lernen. Das Sprechen leichter und flüssiger werden lassen.
Die Arbeit der Therapeuten und der Erwachsenen: Vorgehensweise

Es werden Bedingungen für das flüssige Sprechen identifiziert.

Es werden gemeinsame und individuelle stotterauslösende Prozesse gesucht, gefunden und so erarbeitet, dass das Wissen über das eigene Stottern und das Stottern der Anderen größer wird.

Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Reduktion der Sprechangst wird die Angst vor dem Stottern weniger durchgeführt. Im Anschluß mit weniger Angst und Wut können Blockaden, Wiederholungen von Teilwörtern und Dehnungen (eben das Stottern) so bearbeitet werden, dass es leichter wird zu sprechen.

Übungen zur Sprechangstreduktion und der Modifikation der Stottersymptome werden mit der Videokamera aufgenommen, analysiert und bearbeitet.

In Vivo Übungen (Übungen außerhalb des Therapieraumes und / oder außerhalb des Dialogs zwischen Klient und Therapeutin) werden geplant, geprobt, durchgeführt und reflektiert.

Die Arbeit der Therapeutinnen und der Erwachsenen:

Aufgaben der Therapeutinnen:

  1. Aufklärung von Ursachen, Informationen zur Aufrechterhaltung und zur Reduzierung von Stottersymptomen weitergeben;
  2. Bei Fragen Ansprechpartnerin sein.
  3. Die Phasen des Konzepts darstellen und mit den Klienten erarbeiten

Aufgaben der Erwachsenen:

  1. Bereitschaft haben, das eigene Sprechen und Kommunikation allgemein systematisch zu beobachten, Übungen zum Erkennen, Bearbeiten und Reduzieren des Stotterns zu Hause durchzuführen;
  2. Ein wesentlicher Aspekt in der Therapie: Auch Familienangehörige, Lebenspartner, Freunde und Arbeitskollegen sollten etwas übers Stottern erfahren, damit sie wissen, wie man sich verhalten kann, wenn ein Erwachsener stottert. Sachliche Informationen zu einem eher unbekannten Thema geben Sicherheit und Vertrauen: Für alle Betroffenen und ihre Kommunikationspartner;
  3. Gemeinsam mit der Therapeutin besprechen, wie die Übungen klappen und an das erarbeitete Niveau in der Therapie anpassen.

ein Moment aus einer Gruppenintesivtherapie
Momente aus einer Gruppenintensivtherapie
ein Moment aus einer Gruppenintensivstottertherapie
Gruppenintensivstottertherapie: Vortrag vor der Gruppe