"... Ich habe viele Stottertherapien im Laufen der Jahren gemacht. Jede hat mal mehr mal weniger kurzfristige Verbesserungen gebracht. Irgendwann wollte ich einfach keine Sprachtherapie mehr machen. Bis ich auf diese Art Therapie gestoßen bin und mich von ihrem Konzept überzeugen lies. 2006 habe ich mich einer Therapie unterzogen und seitdem hat sich viel verbessert. Ich arbeite noch dran, damit sich die Forschritte festigen, und es immer besser wird." A. M.
![]()
"Die Therapie hat mir geholfen, die Sprechangst zu nehmen. Das kommt daher, dass das Stottern in meinem Leben nicht mehr einen so hohen Stellenwert hat. Wichtig ist aber auch, dass man immer an seinem Sprechen arbeitet. Dabei hilft mir die Nachsorge (Therapie 2002/2003)." S. H.
![]()
"Die Stottertherapie hat mir geholfen, meine Sprechangst zu reduzieren. Dadurch hat auch der Sprechfluss etwas zugenommen, allerdings nicht in allzu großem Maße. Gut fand ich, dass die Therapie einerseits regelmäßig, andererseits aber auch intensiv an 10 Wochenenden stattgefunden hat (Therapie von Oktober '06 bis Mai '07)." S. A.
![]()
"Diese Therapieform hat mir die Angst vorm Stotter genommen, d.h. dass ich mich in bestimmten Situationen besser darauf einlassen kann, ohne das es mich sehr stört ! Ich finde die Teilwortwiederholunge sehr hilfreich, da ich immer dann, wenn ich stottere, diese anwenden kann, um dadurch flüssiger zu sprechen bzw. flüssiger zu stottern ! (Erwachsenen Gruppentherapie 2005)." Y. S.
![]()
Mit welchem Problem bist du in die Therapie gekommen ?
K.: Dass ich Sprechsituationen umgangen habe, dass ich aus sehr schweren Blockaden nur sehr schwer rauskam.
S.: Da ich einen anderen Beruf hatte, nicht mehr im Kindergarten, sondern in der Schule und das war für mich eine echte Herausforderung. Und ich habe gemerkt, dass es Zeit war etwas für mein Sprechen zu tun. Für mich ist und war wichtig, dass ich meine Einstellung zu Stottern ändern konnte.
S. S.: Dass ich mein Sprechen nicht mehr unter Kontrolle hatte, Das hat angefangen, als ich in einer Kanzlei gearbeitet hatte. Vorher hatte ich mein Stottern durch Vermeidung und Primärstottern unter Kontrolle. Emotionale Situation: Mobbing. Ich war gelassener, die Gelassenheit wollte ich eigentlich wieder haben. Im Gespräch mit einem Geschäftspartner kam ich nicht mehr aus einer Blockade raus.
![]()
Welche Antwort fandest du in der Therapie ?
K.: In die Situation gehen, die ich vermeide; oft die "Nachbesserung" und "Pull outs" anwenden
S.: Erkenntnis, dass viel stottern gut ist -> Ich war überrascht, dass ich zu den Bockaden auch noch andere Symptome hatte, die mein Stottern eigentlich aufschieben oder verstecken sollten. Ich mußte lernen, Fullwörter + Vermeidungsstrategien weg zu lassen.
S. S.: Das wichtigste war, Schritte für einen eigenen Lernprozeß zu finden, wenn ich mich damit auseinandersetzte. Jetzt habe ich eine Mischung von früheren Symptomen und neuem Gelernten. Ich habe den Veränderungsprozess in Gang gesetzt, den Teufelskreis durchbrochen und habe begonnen, zu modifizieren. Die Therapie-Phasen waren eigentlich zu kurz für mich.
![]()
Befragung
Ergebnisse
R. 8 Jahre: "Es gibt keine schlechten Nachrichten übers Stottern, nur gute; dass ich nämlich fast nicht mehr stottere.
Ich möchte heute am Sprechen arbeiten, damit ich nur noch wenig stotter."
A. 8 Jahre: "Blöd ist, dass ich in den letzten Wochen fast nur gestottert habe. Dafür würde ich gerne etwas extra Stottern und dabei können wir ja etwas spielen."
F. 6 Jahre: "Ich würde schon gerne, daß der Winnih Puh (Blockade) nicht so oft zu mir kommt und im Hals stecken bleibt. Lieber hätte ich den Fröschli (lockere Wiederholung von Teilen des Wortes), der ist leichter."
![]()
M. 10 Jahre: "Am Stottern ist anstrengend, daß man nicht einfach sprechen kann. Ich will WinnihPuh Wörter (Blockaden) in Froschwörter verwandeln. Dann ist es einfacher zu sprechen."
M. 8 Jahre: "Bei mir geht das Stottern weg, wenn ich mit Absicht stottere. Wir verwandeln das schwere Stottern dann in ein leichtes Stottern."
M. 10 Jahre: "Ich fühle mich nicht schön, wenn ich stottere."
![]()
G.: fand es gut, dass seine Mutter bei Übungen mit Fremden auch mal extra gestottert hat.
M.: ist stolz, dass ihr die Kinder bei der Erzählung eines Buches zugehört haben trotz Stottern.
M.: ist selbstbewußter geworden, seitdem sie sagt, was sie möchte, auch wenn sie dabei noch manchmal stottert.
L.: kann trotz Stottern Blickkontakt halten, so dass die Zuhörer wissen, das er etwas zu sagen hat.