"Minikids" und "Kids" (P. Sandrieser, P. Schneider).
Es werden gemeinsame und individuelle stotterauslösende Prozesse gesucht, gefunden und so erarbeitet, dass das Wissen über das eigene Stottern und das Stottern der Anderen größer wird.
Gleichzeitig wird die Angst vor dem Stottern weniger. Mit weniger Angst und Wut können Blockaden, Wiederholungen von Teilwörtern und Dehnungen (eben das Stottern) so bearbeitet werden, dass es leichter wird zu sprechen.
Alle Übungen werden in Spiele eingebunden, die dem Entwicklungsalter der Kinder entsprechen. Die Therapie wird für die Kinder interessant gestaltet.
Aus der Sicht der Therapeutinnen:
Aus der Sicht der Eltern:
Erzieher in Kindergarten, Hort und Lehrer sind als kooperierende Beteiligte im Konzept wichtig. Stottern geschieht in vielfältigen Kommunikationssituationen.
Die Therapeutinnen stellen Informationen zum Stottern bereit, klären auf und sind Ansprechpartner für diese Fachgruppen.
Die Beobachtungen zum Stottern in vielfältigen Situationen, die Andere machen, sind wesentlich für die therapeutischen Bearbeitung des Stotterns. Gemeinsam werden Möglichkeiten erarbeitet, das Sprechen in Kindergarten, Hort und Schule einfacher und leichter zu machen.
Auch Schüler und Kindergartenkollegen sollten etwas übers Stottern erfahren, damit sie wissen, wie man sich verhalten kann, wenn ein Kind oder ein Erwachsener stottert. Und das gibt Sicherheit und Vertrauen: Für alle, die stottern und alle, die Stottern hören.

